| Masterplan - Wirtschaftsentwicklungskonzept für Weimar und Weimarer Land |
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Als Beispiele nannte er u. a. die gemeinsame Durchführung von Tagen der offenen Tür in den Gewerbegebieten B 87, U.N.O., Weimar-Nord und Kromsdorf; die stärkere Integration des Landkreises bei der alle zwei Jahre stattfindenden Verleihung des Weimarer Wirtschaftspreises und die Beteiligung der Stadt Weimar bei der Kreismesse in Apolda; die Mitgliedschaft von Weimarer Betrieben im 2001 gebildeten Cluster Kunststoff/Chemie; die Durchführung von Unternehmensstammtischen; die langjährige erfolgreiche Kooperation im Tourismusbereich sowie auch die gemeinsamen Auftritte zur Grünen Woche in Berlin und zur Expo Real in München. Da auch die Fachkräftesicherung einen immer größeren Stellenwert für die Unternehmen besitzt, wurde mit Hilfe einer im Jahr 2007 ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe ein umfassendes Konzept zur Fachkräftesicherung in der Region Weimar/Weimarer Land vorgelegt, das inzwischen in Kooperation mit der Arbeitsagentur und dem Kultusministerium zu einem Modellprojekt für Thüringen entwickelt wird. Landrat Münchberg: „Der Start vor fünf Jahren wurde als Chance für eine engere Zusammenarbeit zwischen der Stadt Weimar und dem Kreis Weimarer Land auf dem Gebiet der wirtschaftlichen Entwicklung und Vermarktung der Gewerbestandorte gesehen und auf vielfältigen Gebieten zusammen umgesetzt.“ Dass dieses Potential auch in den nächsten Jahren genutzt und ausgebaut werden soll, darüber informierte Bürgermeister Christoph Schwind in seinem Ausblick. Unter Federführung der IHK Erfurt hat die Lenkungsgruppe eine Evaluierung der Projekte vorgenommen und den veränderten Bedingungen angepasst und auch Prioritäten verändert. So werden sich in Zukunft die Aktivitäten auf Kernfelder bzw. auf sechs Maßnahmen konzentrieren: 1. die Arbeit der „Lenkungsgruppe“ selbst, 2. „Vermarktung der Wirtschaftsregion“, 3. Fortsetzung der Förderung des Clusters: „Kunststoff/Chemie/Pharmazie“, 4. Gründung eines neuen Clusters „Förderung
des Clusters: Metallverarbeitung/ Maschinenbau/ 5. „Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur“, 6. „Unterstützung bei der Sicherung des zukünftigen Fachkräfte- und Ausbildungsbedarf“, „Regionale Zusammenarbeit hat eine große Bedeutung für Standorte und für Verwaltungen, weil sie sich auswirkt auf die Standortbedingungen für Unternehmen, auf die Zahl und Qualität der Arbeitsplätze und letztlich auf die Lebensqualität der Menschen einer Region.“ so Bürgermeister Christoph Schwind in seinen Ausführungen. „Wir wollen die Entwicklung des „Kooperationsraums Weimar – Weimarer Land“ – bekannt unter dem Namen „Masterplan“ – weiter vorantreiben. Die gute Zusammenarbeit knüpft an die bestehenden Verbindungen an und – nicht zuletzt – ist gute Zusammenarbeit der Mitte wichtig für die Impulsregion.“ IHK Präsident Dieter Bauhaus machte deutlich, das eine Menge an sichtbaren Ergebnissen erreicht wurde. Neben den Inhalten sei es besonders wichtig, dass sich die Akteure regelmäßig an einen Tisch setzen und damit zeigen, dass sie zusammen an der Entwicklung des gemeinsamen Wirtschaftsstandortes arbeiten. „Es ist für mich von sehr hoher Symbolkraft, wenn zu Gewerbegebietsfesten im Landkreis der Oberbürgermeister und zu denen in der Stadt der Landrat anwesend ist. Oder wenn sich die Unternehmer in Branchenverbünden zusammenschließen und dabei Verwaltungsgrenzen außen vor lassen. Wir werden die Zukunft nur im Verbund bewältigen!“ unterstrich Dieter Bauhaus in seinen Ausführungen.
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